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Barsch Angeln vom Ufer – So fängst du auch ohne Boot

Das Angeln auf Barsch vom Ufer ist nicht gerade einfach, erst recht wenn das Gewässer mehrere Hektar groß ist. Gerade in Seen machen es sich Anfänger schwer den passenden Spot zu finden, um erfolgreich Barsche beim Uferangeln zu fangen. Du erfährst in diesem Beitrag, welche Punkte du beachten musst, damit du nicht zu viele Angelsitzungen ohne Fisch verbringen musst.

Barschangeln vom Ufer im See oder Fluss

Barschangeln vom Ufer

Der Barsch zählt heute mit zu den beliebtesten Zielfischen unter Raubfischanglern. Außerdem wird er zu den sogenannten „Top Prädatoren“ im Gewässer gezählt. Das bedeutet, diese Fische stehen mit an der Spitze der Nahrungskette. So fressen bereits die Jungfische kleinere Lebensformen wie Plankton oder Larven. Größere Exemplare fressen Fische und auch die eigene Spezies. Besonders die größeren Fische sind für das Ökosystem wichtig, so fressen diese schwache und kranke Fische und übernehmen die Aufgabe als „Unterwasserpolizei“. 

Damit wir nun erfolgreich vom Ufer aus Barsche fangen können, ist es wichtig vorher zu wissen, ob es sich um ein stehendes Gewässer oder ein Fließgewässer handelt. Hier gibt es große Unterschiede in der Platzwahl, sowie Ausrüstung und Köder. 

Barsche angeln vom Ufer aus im Fluss

Wehr im Fluss – perfekte Stelle zum Barsche fangen

Das Angeln auf Barsch im Fluss stellt keine große Herausforderung dar. Hier sind die wichtigsten Stellen schnell gefunden.
Wehre, Ausläufe und Fischtreppen sind die ersten Anlaufstellen. Hier komm das ganz Jahr über Bewegung ins Wasser. Das einlaufende Wasser bringt frischen Sauerstoff und Nahrung angespült. So ist es üblich, dass man an einem Spot wie einem Wehr alles an Fischen fangen kann, vom Hecht, Weißfisch, Zander, Rapfen bis hin zum Karpfen. Hier ist es entscheidend, die richtige Köderwahl zu treffen. Gerade bei starker Strömung ist es wichtig, einen schweren Köder zu haben, damit ein Grundkontakt möglich ist und der Köder nicht durch die Strömung nach oben Richtung Wasseroberfläche gedrückt wird. Ein Vorteil ist es hier stromaufwärts oder seitlich zur Strömung zu angeln, wie auch die natürliche Beute vorbei schwimmen würde. 

Achtung: Bitte gesetzliche Regelungen vor Ort beachten; oft ist ein Angelverbot oder Mindestabstand zu Fischtreppen einzuhalten. 


Uferangeln auf Barsch im See

See mit viel Ufer zum Barschangeln

Das Angeln auf Barsche im See vom Ufer gestaltet sich schon etwas schwieriger. Hier gilt es bei einem unbekannten Gewässer eine große Fläche abzuangeln und „Stecke zu machen“.
Es ist wichtig, dass deine Ausrüstung ordentlich abgestimmt ist. Eine lange Angelrute ist hier von Vorteil, damit du weite Würfe schaffst. Eine geflochtene Schnur für den optimalen Kontakt zum Köder sind Pflicht.
Als Köder solltest du Kunstköder verwenden, die sich beim Auswerfen nicht verwickeln. Wichtig ist, dass der Köder viel Masse vom Unterwasser verdrängt, so werden die Druckwellen weit ausgestreut und auch Fische aus einer weiteren Entfernung bekommen so deinen Köder mit. In unserem Beitrag Barschangeln im Sommer erfährst du noch mehr über die richtige Köderwahl.
Beim Angeln auf Barsch vom Ufer im See solltest du systematisch vorgehen. Kanten, Bäume und auch sonstige Unebenheiten am Gewässergrund sind immer ein magischer Anziehungspunkt für Barsche. Hier solltest du ruhige öfters dein Glück probieren.
Sind solche Strukturen in deinem Gewässer nicht vorhanden, musst du die Fische suchen. Hier ist für dich das Ablaufen großer Stecken angesagt. Dabei solltest du immer wieder weite Würfe machen, um die größtmögliche Fläche abzufischen. 

Sobald der erste Biss oder Fischkontakt gekommen ist, musst du diesen Bereich intensiver beangeln. Barsche sind Schwarmfische und ziehen auch gerne weiter. Merk dir die Uhrzeit der Bisse und versuche dies für deinen nächsten Angelausflug zu nutzen. So solltest du das Zeitfenster des Bisses vergrößern und gezielt beim nächste Mal an dieser Stelle angeln. 

Die Montage zum Angeln auf Barsch vom Ufer

Die Montage zum Angeln vom Ufer auf Barsche ist relativ simpel. An der Hauptschnur befindet sich ein Einhänger für schnelleres Wechseln des Vorfaches. Daran befindet sich ein Stahlvorfach, wenn auch Hechte oder Welse im Gewässer vorkommen. Ist kein Hecht oder Zander zu erwarten, kannst du zu einem Fluor-Carbon-Vorfach greifen. Dies schreckt die Fische nicht ab und ist unter Wasser kaum sichtbar. Am Vorfach ist der Kunstköder befestigt. In der nachfolgenden Grafik siehst du eine klassische Montage zum Angeln auf Barsch vom Ufer.

Montage zm Barsch angeln im Sommer
Montage zum Spinnangeln auf Barsch vom Ufer

Fazit

Das Barsch angeln vom Ufer ist auch für Anfänger schnell Erfolg bringend, wenn du mit der richtigen Ausrüstung zum passenden Gewässer losziehst. Die Stellen, an denen sich die Barsche aufhalten, sind nach ein paar Angelsitzungen schnell ausfindig gemacht. Solltest du Fragen haben, kannst du diese gerne in den Kommentaren stellen. 



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Erfolgreich Raubfische fangen