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Die besten Kunstköder, die jeder Angler kennen sollte

Die besten Kunstköder

Was sind die besten Kunstköder zum Angeln? Dieser Frage und mehr zum Thema Angelköder für Raubfische gehen wir auf den Grund. Du erfährst, warum man ein Kunstköder anhand der Farbe wählen sollte und was der beste Köder auf Hecht ist. 

Bei einem Angelausflug auf Raubfische wie Hecht, Barsch oder Zander kommt oft die Frage auf welches wirklich der beste Kunstköder ist. Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Es gibt Angler, die bevorzugen Blinker und Hardbaits. Die andere Fraktion schwört auf Softbaits wie Gummifische. 

Wichtig ist, der Köder sollte realistisch aussehen und somit gut einen Beutefisch imitieren. Es gibt auf dem Markt viele Farben. Fische sehen in Farbe und können je nach Art besser oder schlechter sehen. Häufig neigen Fische zur Kurzsichtigkeit. Dementsprechend sollte der Köder einen guten Kontrast im Wasser abgeben. 

Noch wichtiger als die Farbe ist aber die Form des Köders. So sollte ein guter Kunstköder einen guten Lauf haben und entsprechend bewegen, damit die Fische über das Seitenlinien-Organ den vermeintlichen Beutefisch wahrnehmen. 

Der beste Kunstköder – Die Qual der Wahl

Die verdrängte Masse im Wasser hängt natürlich auch von der Jahreszeit ab. So ist im Hochsommer ein Angeln mit Ködern, die einen hohen Druck ausüben, von Vorteil. Im Winter dagegen sind die Fische sehr langsam und träge und bevorzugen dann auch langsamere Köder, die nicht zu viel Wasser verdrängen. So ein Raubfisch muss immer entscheiden, ob sich eine Attacke auf die Beute lohnt oder doch nur zur Kraftverschwendung wird.

Die Laufeigenschaften kann man leider vor dem Kauf nicht erkennen. Hier solltest du am Gewässer in direkter Ufernähe den Köder ausgiebig testen.  

Barsch mit besten Kunstköder gefangen

Details wie Tauchtiefe und Vibration des Köders runden das Ganze ab. So bringt es dir nichts mit einem flachlaufenden Wobbler in einem Gewässer zu angeln, an dem die Fische an tiefen Kanten ihre Nahrung finden und sich dementsprechend dort aufhalten. 

Die Wahl der Ködergröße sollte an den Raubfisch angepasst werden. Oft gelingen Fänge mit Ködern, die genauso groß sind wie der Fisch selbst. Wählt man einen zu kleinen Köder, mindert dies deine Fangchancen. 

Die Wahl des Köders hängt auch von äußeren Faktoren wie Wetter oder Wassertrübung ab. So sollte man im trüben Wasser farbintensivere Kunstköder wählen. Klares Wasser und Sonne sind für uns Menschen schön, doch beim Kunstköderangeln die denkbar schlechtesten Grundvoraussetzungen, die man haben kann. An solchen Tagen haben sich Köder mit der Farbe Schwarz und Lila bewährt. 

Damit du jeder Situation am Gewässer gewachsen bist, haben wir dir eine Auswahl der besten Kunstköder zusammengestellt und kannst am Gewässer immer auf jede Situation reagieren und erfolgreich Fische fangen. So fällt dir das Spinnfischen einfacher.

Döbel gefangen auf Gummifisch

Gummfisch

Der Gummifisch ist immer ein sichere Wahl beim Raubfischangeln. So gibt es diese Softbaits in den verschiedensten Formen und Farben. Der Gummifisch wird mit einem Gewicht ausgestattet. Der sogenannte Jig-Kopf. An diesem Bleigewicht befindet sich auch der Haken. Der Köder kann mit verschiedenen Techniken benutzt werden. Die beliebteste und erfolgreichste Variante ist das „Faulenzen“. Hierbei wird der Köder mit der Angelrute ausgeworfen und zum Grund abgelassen, dann wird an gespannter Schnur, der Gummifisch mit ein bis drei Kurbelumdrehungen eingeleiert. Danach wartet man ab bis der Köder wieder langsam zu Boden taumelt. Dieser Vorgang wird solange wiederholt bis man eine kräftigen Einschlag in der Rute spürt und ein Fisch angebissen hat. 

Wobbler

Verschiedene Wobbler

Wobbler zählen zu den Hardbaits und haben eine Tauchschaufel an der Spitze. Diese bestimmt die Schwimmtiefe. Als Faustregel kann man sich merken: Je länger die Schaufel, desto tiefer taucht der Köder ab. Wobbler gibt es in unzähligen Varianten. Modelle mit mehreren Gliedern oder Rasseln im Körper sind keine Seltenheit.
Die fest vorgegebene Lauftiefe kann auch zum Nachteil werden, so kannst du in Gewässern mit flachem Wasser auch deinen Köder durch einen Hänger verlieren, wenn dieser nur über den Grund schleift. 

Es gibt noch viele weitere Arten von Kunstködern, mehr zu diesem Thema findest du in unserem Ratgeber. Doch auch hier ist es wie oft im Leben, weniger ist manchmal mehr. Eine zu große Auswahl in der Köderbox, macht das unnötig schwer. Oft verhaken die Köder untereinander und das Gewicht deiner Tasche wird auch nicht leichter. Wenn du alle diese Punkte beachtest, wirst du schnell herausfinden, was für dich die besten Kunstköder sind. 



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Erfolgreich Raubfische fangen