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Hornhecht angeln – Dein Ratgeber zum fangen

Hornhecht angeln ist in Deutschland nicht gerade die beliebteste Angelart. Oft wird der Fisch beim Dorsch angeln als Beifang wieder ins Wasser zurückgelassen. Doch was viele Angler nicht wissen, der Hornhecht ist ein sehr leckerer Speisefisch. Richtig zubereitet, nämlich geräuchert, ist der Fisch mit den grünen Gräten ein Genuss für den Gaumen.

Hornhecht Angeln

Gezielt auf Hornhecht fischen –  das musst du wissen

Wenn du gezielt auf Hornhechte angeln möchtest, solltest du einige Punkte beachten. Die Jahreszeiten sowie die Köderwahl sind hier entscheidend für deinen Fangerfolg. 

Hornhechte sind sogenannte Oberflächenfische mit einem langen schnabelartigen Maul. In dem Bereich der Wasseroberfläche werden die Fische am besten gefangen.

Die Verbreitung der Hornhechte (Belone belone) ist weltweit. Sein Gebiet streckt sich vom Ostatlantik über das Mittelmeer bis hin zum Schwarzen Meer. Die Fische kommen im Frühsommer zum Laichen an die Küstenregion der Ostsee. Eine bekannte Stelle dafür ist der Greifswalder Bodden. In dieser Zeit (April-Juni) kann man die Fische mit den grünen Gräten fangen. 

Die Fische zeichnet eine Besonderheit aus. So haben sie grüne Gräten. Durch den Abbau des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin zu dem Stoff Biliverdin entsteht die grünliche Färbung der Gräten.

Welche Ausrüstung?

Hornhecht Ausrüstung

Die Ausrüstung sollte an das Meeresangeln angepasst sein. Eine stabile Angelrute mit einer robusten Rolle, gespult mit einer geflochtene Schnur, sind gute Grundvoraussetzungen. Als Vorfach für die Montage eignet sich eine Hard-Mono-Schnur mit einem Durchmesser von 0,55 – 1,20 mm. Ein Wirbel mit Einhänger dient als Verbindung zum Köder.

Was für Köder zum Hornhecht angeln?

Hornhechte sind Raubfische und fressen kleinere Artgenossen. Die Köder sollten daher so gewählt werden, dass diese die Beutefische imitieren. Köder in einer Länge von 5-25cm sind hier optimal. Beim „Schleppen“ (Angeln vom fahrenden Boot) sollte ein flach laufender Wobbler gewählt werden. Ebenso funktionieren Köder wie Pilker oder Gummifisch. Köder mit Einzelhaken greifen besser als Köder mit Drillingen.

Unsere Top-Auswahl an Hornhechtködern:

Hornhecht angeln

Der Zeitraum zum Hornhechtangeln in Deutschland

Die Hornhechte ziehen im Frühsommer in ihre Laichgebiete. Unter anderem auch an der Ostsee. So kannst du von Mai bis Juni Hornhechte in Deutschland fangen. Eine gute Orientierungshilfe ist dabei die Pflanze Raps. Sobald der Raps blüht, beißen die Hornhechte in Küstennähe. 

Die Stellen

Die Fische kann man in Deutschland an sehr vielen Stellen in Küstennähe fangen. Generell kann man Hornhechte an Buhnen, Molen, Landzungen und Steilküsten fangen. Auch am Hafen oder an Seebrücken kannst du sie häufig antreffen. Stein und Kiesstrände sind von der Bodenstruktur optimal. 

Die bekanntesten Orte haben wir dir in einer Karte zusammen gefasst:

Schonzeiten & Mindestmaß

Der Hornhecht hat keine Schonzeit sowie Mindestmaß und kann ohne Fangbegrenzung entnommen werden. 

Sind Hornhechte gefährlich?

Es gab schon mehrere schwere Verletzungen die durch Hornhechte verursacht wurden. Doch die Fische selbst sind Menschen gegenüber nicht aggressiv, vielmehr passieren diese Verletzungen durch Unfälle. Im Jahr 1997 ist z. B. ein 10-jähriger Angler gestorben, weil sich ein Hornhecht durch sein Auge in sein Hirn bohrte.  

Hornhecht zubereiten

Richtig zubereitet kann der Hornhecht ein sehr leckerer Speisefisch sein. Da der Fisch schnell austrocknet und zu fest wird, sollte er am besten als Kochfisch oder geräuchert zubereitet werden. Die grün gefärbten Gräten lassen sich beim Essen leichter entfernen, da man diese besser sieht. 

Ein passendes Hornhecht Rezept findest du im Fischrezepte Bereich. 



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