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Im Hochsommer mit Druckwellen auf Barsch

Barsche lieben Druckwellen und Lichtreflektionen. Im Hochsommer bzw. in der Zeit von Juni bis August ist dies eines der erfolgreichsten Methoden auf Barsch. Wir verraten dir, welche Köder dafür am besten sind und wie du die Stachelritter im Sommer am besten mit Spinner fängst.

Welche Köder für Barsch im Sommer?

Im Sommer solltest du zu Ködern greifen, die viel Druck erzeugen und schöne Lichtreflektionen mit sich bringen. Das sind Köder wie Spinner, Jigspinner oder Spinnerbaits. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben. Wir zeigen dir, welche Köder auf keinen Fall in deiner Angelkiste fehlen dürfen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass goldene Spinnblätter bei Sonnenschein fängiger sind.
Bei Wolken und trüben Wetter greifen wir ausschließlich zu silbernen Spinnblättern.

Welche Montage für Barsche im Sommer?

In Gewässern mit hohem Angeldruck sind Barsche sehr vorsichtig. Die meisten Hersteller würden hier ein Fluor-Carbon-Vorfach empfehlen, es reicht aber auch eine monofile Schnur als Vorfach, ab einem Durchmesser von 0,30mm erkennt man keinen Unterschied mehr. Dies schont den Geldbeutel, da normale Monoschnur wesentlich günstiger ist als Fluorcarbon. Das Vorfach sollte mindestens eine Länge von 50cm haben und einen Durchmesser von 0,30-0,40mm. Die Angelrute soll ein Wurfgewicht von 3-15 Gramm haben und eine Rolle mit Kopfbremse. Eine geflochtene Schnur mit einem Durchmesser von 0,12mm – 0,16mm.
Als Equipment benötigt man noch paar Einhänger und die Köder für die Montage.

Wie nutze ich die Spinner?

Mit Spinner, Spinnerbait und Jigspinner ist das Angeln relativ einfach und auch für Anfänger sehr erfolgreich. Man wirft den Köder aus und kurbelt ihn wieder ein. Sobald sich das Blättchen des Spinners im Wasser dreht, macht der Köder seine Arbeit. Damit man den Köder noch attraktiver anbieten kann, empfiehlt sich ein Wechsel der Geschwindigkeit. Mal schneller und mal langsamer einkurbeln, so imitiert der Spinner ein flüchtenden Beutefisch. Genau das lieben die Barsche.
Das Angeln im Fluss mit Spinner ist relativ einfach, doch hier gibt es einen wichtigen Punkt zu beachten. Der Köder sollte immer stromaufwärts geworfen werden und mit der Flussrichtung eingekurbelt werden. So schwimmt der Köder an den Barschen frontal vorbei und die Stachelritter können die Beute besser anvisieren und schnappen. Der Köder lässt sich so auch besser in der gewünschten Tiefe führen und wird nicht von der Strömung nach oben gedrückt.

30 Zentimeter Barsch gefangen auf Jigspinner
Achtung: Eine zu harte Rutenspitze und zu fest eingestellte Bremse der Rolle bringt mehr Fehlbisse! Die Barsche haben ein sehr weiches Maul, daher ist eine weiche Rute, die den harten Biss des Barsches abfedert, sehr wichtig.


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