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Kapitale Hechte fangen

Wer einen kapitalen Hecht an die Rute bekommen möchte, verliert manchmal die Nerven, denn einen großen Hecht zu verstehen und zu fangen gelingt nur den wenigsten. 

©AdobeStock Kapitale Hechtmutti

Dies beginnt mit der Platzwahl. Anstatt es in tiefen Bereichen und im Mittelwasser zu versuchen, wird es vom Uferbereich und von der Schilfkante probiert. Hier ist schon der Hund begraben. Viele Angler scheuen sich, den Schritt ins Freiwasser zu wagen und mit großen Ködern auf die dicken Muttis zu gehen.  

Wir erklären euch in diesem Beitrag, wie ihr die kapitalen Hechte fangt. Wo man nach ihnen suchen muss, welche Montage erfolgsversprechend ist und warum so viele Angler keinen Hecht über 1 Meter fangen. 

An welchen Plätzen finde ich Hechte?

Diese Frage stellt sich jeder Angler. Ein Faustregel besagt, dass sich 80% der Fische auf 20% der Wasserfläche verteilen. Diese Flächen gilt es ausfindig zu machen. Ein Boot mit Echolot ist hier klar von Vorteil.

Nach der Laichzeit im Mai finden wir die Hechte für einen gewissen Zeitraum in Ufernähe. Doch spätestens ab Mitte Juni ziehen die großen Fische ins Freiwasser. Je größer und tiefer der See, desto höher ist die Chance kapitale Fische in größeren Tiefen zu fangen. Doch hier stehen die Fische nicht immer in Grundnähe. Bei 15 Meter tiefen Wasser stehen die Hechte trotzdem auf 2-3 Meter Tiefe. Ein Angeltag im Freiwasser kann auch frustrierend sein, da man von früh bis abends angelt und keinen oder nur ein bis zwei Bisse bekommt. Doch wenn ein Fisch beißt, dann fast nur Fische ab eine Größe von 85cm und mehr. 

Welche Montage ist die beste? 

Für das Angeln im Freiwasser empfiehlt es sich zu schleppen, sobald dies gesetzlich erlaubt ist. Dies kannst du aus dem Gewässerverzeichnis des jeweiligen Bundeslandes entnehmen. 

Als Vorfach sollte ein Stahlvorfach mit einer Mindestlänge von 50-60cm verwendet werden, da große Hechte gerne die Köder komplett inhalieren und auch mal 20-40cm Vorfach verschlucken. Nichts ist ärgerlicher als seinen Traumfisch zu verlieren, weil das Vorfach zu kurz ist. 

Welche Köder sollte ich verwenden?

Wobbler in verschiedenen Größen, (die beiden unteren tauchen tief, die oben etwas flacher)

Zum Schleppangeln im Freiwasser eignen sich am besten Wobbler in jeder Form und Variation. Bei 15 Meter Wassertiefe würde ich zu einem 4-6 Meter tief laufenden Wobbler greifen. Farben wie Schwarz, Grün, Braun funktionieren immer.

Auch größere Gummifische eignen sich hervorragend zum Schleppangeln. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, es gibt tausende verschiedene Modelle auf dem Markt. Die besten Erfolge konnten wir mit Forellen-Imitationen der Firma Sevage Gear erzielen.

Wann ist die beste Zeit zum Hechtangeln? 

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Hechte haben von Gewässer zu Gewässer unterschiedliche Beisszeiten und auch diese verschieben sich im Laufe des Kalenderjahres.
Die beste Zeit im Allgemeinen ist früh nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang. Das bedeutet aber nicht, dass es unmöglich ist, mittags bei Höchststand der Sonne, Hechte zum Beißen zu bekommen. Hier ist dann eher die Farbwahl der entscheidende Punkt.

Unser Tipp: Leg dich auf ein Hausgewässer mit gutem Hechtbestand fest und angel dort regelmäßig, um Fangzeiten und Plätze des Gewässers zu erkennen. Wenn dies ausgemacht wurde, werden die Ein-Meter-Hechte im Freiwasser gesucht und gefangen!


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