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Wie groß wird ein Flussbarsch?

Barsche werden im Durchschnitt ca. 15-20cm lang. Unter optimalen Bedingungen können Barsche auch bis zu 50cm groß werden. Der größte gefangene Barsch liegt bei 68cm und 7kg. Ein richtiges „Flussmonster“. 

Wie groß wird
ein Barsch ?

Wie groß kann ein Flussbarsch werden?

Barsche gehören zur Fischfamilie der sogenannten Perciformes. Bei uns in Europa sind Flussbarsche am häufigsten angesiedelt. Man kann sie in fast jedem Gewässer antreffen und sie sind keine bedrohte Fischart.
Ein Flussbarsch ist ausgewachsen zwischen 15cm und 30cm lang. Es gibt aber auch Fische, die unter optimalen Bedingungen aufwachsen und sehr alt werden, diese Barsche können bis zu 50cm groß werden. 

Wie lange braucht ein Barsch zum wachsen?

Wie bei jeder Fischart hängt die Größe und der einhergehende Wachstum vom Nahrungsangebot und Wasserqualität ab. In Gewässern, in denen die Fische mehr Nahrung zur Verfügung haben, können sie dementsprechend größer wachsen. Wenn dieses Gewässer dann auch noch viele Verstecke bietet und genug Pflanzen vorhanden sind, können die Fische optimal wachsen. 

Besonders Gewässer mit Anbindung zum Meer sind für ein schnelles Wachstum ein Garant. So werden im Bodden an der Ostsee regelmäßig Flussbarsch in Größen von 45cm+ gefangen. Dabei sind diese Fische oft ein Beifang beim Hechtangeln. Das hohe Nahrungsangebot wie Muscheln, Krabben und kleine Heringe bringen Barschen einen ganz besonderen Geschmack. In unserer Rubrik Fischrezepte findest du weitere Infos zur Zubereitung von Flussbarschen. 

Infografik – Gewicht-Alter-Länge bei Barschen

Verbutung und Kannibalismus bei Barschen 

Barsche fressen ihre Artgenossen und sind Kannibalen. Die Natur selektiert hier sehr stark. Laut Studien werden von 10.000 Jungfischen nur ein einzelner  zum kapitalen Fisch.
Es gibt Gewässer, in denen werden nur große Barsche entnommen und so vermehren sich über Generationen nur noch Fische mit Genetik, die kein schnelles Wachstum mit sich führen. So werden auf lange Sicht die Bestände immer kleiner und der Bestand des Gewässers verbutet. In solchen Gewässern werden trotzdem immer mal wieder vereinzelt größere Exemplare gefangen. Diese ernähren sich dann ausschließlich von ihren Artgenossen und werden somit durch Kannibalismus zum kapitalen Flussbarsch.



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