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Zanderangeln – Alles was du wissen musst

©angehakt.de – Zander mit 64cm auf Gummifisch gefangen

Der Zander (lat. Sander lucioperca) auch Sander oder Schill oder Hechtbarsch genannt, ist der größte Barschartige Fisch Europas und kommt auch im Ural und Westasien vor. Der Zander liebt trübes Wasser und fühlt sich an Unterwasser-Kanten am wohlsten. Das Zanderangeln ist gerade für Anfänger sehr anspruchsvoll, da er sehr Vorsichtig ist. Man nennt den Zander auch “Fisch der Tausend Würfe” und der Name kommt nicht ohne Grund. Wir verraten dir in diesem Beitrag die Grundlagen zum Angeln auf Zander, so dass es nicht immer tausend Würfe bis zum Erfolg sein müssen.

Steckbrief Zander

Der Zander hat einen torpedoförmigen Köper und strahlend gelbe Augen. Er besitzt dunkle Querstreifen wie ein Barsch und kleine feste Schuppen meist grau-grün.

Name: Zander (auch Hechbarsch, Zahnmaul)
Länge: 130cm
Gewicht: 15-20kg
Alter: 10-20 Jahre

Schuppen: klein und fest
Verbreitung: Europa und Asien
Natürliche Freinde: Graureiher
Nahrung: Kleine Fische (zB.: Rotfeder, Barsch, Ukelei)

©Pixabay – Zander mit typischen Querstreifen und zwei Rückenflossen

Wie auf Zander angeln ?

Diese Frage stellen sich viele Angler. Es gibt verschiedene Angelmethoden zum Fangen von einem Zander. Eines der erfolgreichsten Methoden ist das Gummifisch angeln. Die flexiblen Kunstköder aus Weichplastik sind sehr fängig. Einen Nachteil hat diese Methode. Zander saugen ihre Beute blitzschnell ein, indem sie ihren harten Kiemendeckel öffen. So schnell wie der Köder eingesogen wird, kann er aber auch wieder nach draußen befördert werden. Dementsprechend muss der Anhieb extrem schnell erfolgen, damit der Köder im Zandermaul greifen kann. In unserem Ratgeber für das Zanderangeln erfährst du viele weitere Angelmethoden und Montagen für einen kapitalen Zander im Kescher.

Zu welcher Uhrzeit Angeln auf Zander?

©Pixabay – Zander bei Dunkelheit gefangen

Prinzipiell kann man zu jeder Tageszeit einen Zander fangen, jedoch gibt es gerade Tagsüber einige Dinge zu beachten um auch wirklich erfolgreich zu sein.

Zanderangeln am Tag

Tagsüber fühlt sich der Zander in tieferen Stellen des Gewässers am wohlsten und ist durch sein gutes Sehvermögen auch klar im Vorteil. Je tiefer Wasser ist, desto weniger Farben treffen am Grund ein. Am Boden eines ganz tiefen Gewässers treffen nur noch UV- Lichtstrahlen ein, alle anderen Farben werden Grau. UV-Aktive Köder bringen hier klar den Vorteil. Der Zander befindet sich zu dieser Zeit meist am Grund, daher empfehlen wir auf flachlaufende Köder zu verzichten.

Zanderangel bei Nacht

Der Zander ist ein Nachtaktiver Fisch. Die Fangaussichten sind bei Dämmerung und Nacht dementsprechend höher. Der Zander zieht in dieser Zeit an Kanten entlang um Beutefisch nach zu stellen. In dieser Zeit sucht er auch flachere Bereiche auf. Die beste Methode ist hier mit ganz flach laufenden Wobblern zu angeln. Die Köder können ganz langsam, fast in Zeitlupe, eingekurbelt werden. Die Farbe des Wobblers spielt in der Nacht eine untergeordnete Rolle – hier entscheiden nur Kontraste.

Achtung: Zander sind sehr schreckhaft. Eine Kopflampe die auf das Wasser scheint oder laute Geräusche können Zander für eine ganze Nacht von der Angelstelle verscheuchen.



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